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Einmaliges Portfolio durch Stärke und Marktgespür.

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Gin / Jenever

Gin ist die große Wacholderbeer-Liebe der Bartender. Die Geschichte desselben geht bis auf Jenever zurück.

  • Ferdinand's Gin
    Ferdinand's Gin
  • Finsbury Distilled London Dry Gin
    Finsbury Distilled London Dry Gin
  • Nikka Coffey Gin
    Nikka Coffey Gin
  • Sansibar Gin
    Sansibar Gin

Herstellung & Herkunft

Traditionsreiche Wacholder-Destillate.

Jenever.

Jenever oder auch Genever kommt ursprünglich aus den Niederlanden und Belgien. Die Wurzeln reichen dort bis tief ins 16. Jahrhundert zurück. Der Name leitete sich damals vom lateinischen Wort für Wacholderbeere „juniperus communis“ ab. Jenever haben heute einen vorgeschriebenen Mindestalkoholgehalt von 35 % Vol. und Wacholder ist nicht mehr zwingend primärer Geschmacksgeber. Oftmals werden Kümmel- und Anissamen sowie andere Kräuter und Gewürze beigefügt. Man unterscheidet den Oude (alten) und den Jonge (jungen) Jenever. Oude Jenever sind tendenziell etwas malziger und ob der Fasslagerung farblich golden, während Jonge Jenever wasserklar sind und feine Wacholdernoten aufweisen.

Gin.

Die Grundlage für Gin bildet Neutralalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs, meist aus Getreide oder Zuckerrohrmelasse. Seinen besonderen Geschmack gewinnt Gin durch das Einlegen (Mazerieren) charakteristischer Kräuter, Früchte und Gewürze in den Neutralalkohol. Einen wesentlichen Bestandteil spielte dabei zumeist Wacholder. Nach dem Einlegen wird das Gemisch erneut destilliert und mit Wasser auf die gewünschte Trinkstärke gebracht. Der Mindestalkoholgehalt von Gin beträgt laut europäischer Verordnung 37,5 % Vol.

Der wacholderlastige Vorläufer von Gin ist der schon beschriebene niederländische Genever. Englischen Soldaten, die die Niederländer in deren Krieg mit Spanien unterstützt hatten, brachten Wacholderbrände im 17. Jahrhundert nach England, wo er rasch an Beliebtheit gewann. Sie gaben dem Schnaps auch seinen Namen, da Gin für englische Zungen einfacher auszusprechen war als Jenever. 1689 bestieg ein Niederländer, Wilhelm III. von Oranien, den englischen Thron und verhalf Gin zu noch größerer Popularität. Er liberalisierte auch die Destillationsgesetze, was dazu führte, dass die Gin-Produktion die Bier-Produktion zeitweilig um das Sechsfache übertraf. In Folge kam es zu Qualitätseinbußen, die jedoch zu Beginn des 20. Jahrhunderts endgültig überwunden waren. Fortan galt Gin als hochwertige und vielseitige Spirituose. Vor allem von Offizieren in den englischen Kolonien wurde Gin gerne getrunken, denn er half den sauren Zitronensaft gegen Skorbut und Chinin-Pulver gegen Malaria geschmacklich erträglich zu machen. Die berühmten Cocktailklassiker Gin und Tonic sowie Gin Fizz gehen auf diesen Gebrauch zurück.

Eine besondere Qualität des Gins bildet der sogenannte London Dry Gin, der lediglich aus Neutralalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs bestehen darf und dessen Aroma ausschließlich durch die zwei Destillationen gewonnen wird. Zudem dürfen dem fertigen Endprodukt des London Dry Gin nicht mehr als 0,1 Gramm pro Liter süßendes Erzeugnis beigegeben werden und er darf keine zugesetzten Farbstoffe enthalten.

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